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Nach Albert Einstein...
Ein Wort von der Gründerin Heike Seele
Als neun Monate nach der Gründung von Lummerland die Kita aus „allen Nähten“ platzte, wurde schnell klar, dass die Großfamilie „anbauen“ mußte. Parallel zu den neuen Plänen für eine 2. Kita zogen aus dem Obergeschoss unseres ehemaligen Bürogebäudes die letzten „versprengten“ IT-Fachleute aus. Bestimmt hat es zu sehr gemenschelt… Flugs wurde ein Plan für eine neue Großfamilie entwickelt. Großfamilien mögen zwar groß sein, sie sollten aber überschaubar, gut strukturiert und gemütlich bleiben. Wie in Lummerland sollten in Jim Knopf auch nicht mehr als 40 Kinder mit neun Erziehern leben. Auch hier war vor der Eröffnung in 2009 sehr viel Einsatz nötig, um aus 500 m² Büros muckelige „Hundertwasser-Oasen“ zu schaffen. Nadine leitete die Holzwurm- und Fußbodenbrigade, Heike war für Einrichten und Wanddeko zuständig, Maria organisierte die Reinigungskolonnen, oft bis in die Nacht und an vielen Wochenenden. Schlimm war, dass die zugesicherten Landesmittel zur Schaffung von weiteren Krippenplätzen ein Jahr auf sich warten ließen und sicher niemals den Weg nach Jim Knopf gefunden hätten, wären da nicht soooo viele Familienmitglieder (heute nennen wir sie Netzwerker) tätig geworden um in Wirtschaft, Politik, der Landesregierung und der örtlichen Verwaltung das Anliegen dringlich zu machen. Derweil sammelten die Leitwölfe in Lummerland alle privaten Sparstrümpfe ein, halfen beherzte Eltern und Großeltern mit Spargroschen aus, machte eine örtliche Hausbank ein unkonventionelles Angebot um 240.000 Euro für ein Jahr vorzuschießen. Aus kleinen Funken wurde ein großer Waldbrand und aus Begeisterung und Mut wurde eine 2. Großfamilie. In der Kita Jim Knopf sind heute drei Gruppen mit 24 Babys und 20 Kindergartenkinder zu Hause und alle Mitmacher auf den steinigen Wegen sind sich einig:
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